Geschichte
Achterbahnen oder RollerCoaster wie sie auf English heissen sind heute in fast jedem Freizeitpark zu finden und für viele überhaupt der Grund einen Park zu besuchen. Es gibt Sie heute in allen möglichen Varianten und erreichen Höhen und Geschwindigkeiten die noch von wenigen Jahren für unmöglich gehalten wurden.

B1An der Entwicklung der Berg- und Talachterbahnen, vornehmlich der Holz-Berg- und Talachterbahnen ist hauptsächlich Amerika beteilgt.

1827 wurde dort die sog. “Gravity Road” eingeweiht: Eigentlich nur eine Art Eisenbahn, die auf Holzbalken mit Eisenauflage einen Berg herunterrollte und durch Maultiere wieder nach oben gezerrt wurde. Ursprünglich war der Zug für den Transport von Kohle des nahegelegenen Kohlebergwerks vorgesehen, entwickelte sich aber schnell bei den Anwohner zu einem guten Zeitvertreib: Immer mehr Menschen liesen sich zum Spaß für 50 Cents 30 Minuten lang ins Tal rollen.

1845 wurde ein seperater Aufweg für die Gravity Road gebaut und ein mit Dampfmaschienen betriebener Aufzugsmechanismus eingeweiht.Der First Hill lag bei 200 Meter.

Seit 1976 ist die stillgelegte Mauch Chunk Switchback Railway ein Nationalmonument und steht unter Denkmalschutz.

1884 entstand dann die erste Rutschbahn in den Staaten, erbaut von La Marcus Edna Thompson. Sie war etwa 15 Meter hoch, wovon die Chaisen gut 180 Meter ins Tal geschickt wurden. Es war ein Riesenerfolg und Thompson wurde über Nacht steinreich.

B2Im Laufe der Zeit entwickelte er immer mehr Bahnen, welche immer ausgefeilter, noch toller beleuchtet und noch höher waren. Thompson bezeichnete, da seine Attraktionen immer an der Küste standen, seine “Rutschbahnen” bereits als Roller Coaster.

Zusammen mit James A. Griffiths und seinem Chefdesigner John A. Miller konstruierte Thompson später den Scenic Railway, welchen er ebenfalls an einem Strand, dem Blackpool Pleasure Beach, aufstelle. Sie war völlig neuartig: Sie war ähnlich der Switchback konstruiert, hatte aber bereits Kettenaufzüge und einige Spezial-Effekte (per Schaltet in den Schienenrillen wurden just im richtigem Moment Lampen angeschaltet etc.) eingebaut. Ab hier darf man wirklich von einer Achterbahn sprechen: Die Strecke war ovalförmig geschlossen, und hatte bereits einiges an Auf- und Ab´s zu bieten - ausserdem mussten die Wagen nun nicht mehr von Hand hochgezogen werden.B3

Der Erfolg lies Thompson weitere Railways konstruieren (z.B. völlig überdachte Bahn in Paris 1888) und seine eigene Firma gründen: “L.A. Thompson Scenic Railway Company”, die später auch Figur-8 Bahnen entwickelte.

 

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